Depression: Das Leid des Anderen verstehen

Wissen über die Erkrankung kann helfen, die Depression und davon betroffene Menschen zu verstehen und das Leid besser nachvollziehen zu können. Genau dafür veranstaltet das Bündnis gegen Depression Frankfurt nun den Trialog Depression am Frankfurter Universitätsklinikum. Hier können sich Betroffene, Angehörige und Experten auf Augenhöhe seit Anfang November über ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.

Noch immer gibt es hinsichtlich der Depression viele Vorurteile und Unwissenheit. Auch weil das Erscheinungsbild der Krankheit durchaus variiert: Einige Betroffene sind kaum noch in der Lage, das Bett zu verlassen, finden aber gleichzeitig keinen Schlaf. Andere meistern ihren Alltag, sind aber sehr leicht reizbar oder aggressiv. Wieder anderen ist gar nichts anzumerken, obgleich sie innerlich enorm verzweifelt und hoffnungslos sind. Viele Menschen wissen zudem nicht, dass die Depression heutzutage gut behandelbar ist.

Jeden ersten Mittwoch im Monat können sich nun Betroffene, Angehörige und Experten auf Augenhöhe über ihre Erfahrungen austauschen. Moderiert wird der Triolog von Dr. Christine Reif-Leonhard, Leitende Oberärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

Termine: Jeden 1. Mittwoch im Monat, 19–20:30 Uhr
Ort: Kapelle der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum, Heinrich-Hoffmann-Straße 10, 60528 Frankfurt am Main
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig.