Im Rahmen der Frankfurter Psychiatriewoche
Termin: Samstag, 24. Oktober 2026, 15.00–17.00 Uhr
Ort: Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstraße 6, Hinterhaus, 60318 Frankfurt am Main
Eintritt frei bei Anmeldung unter: kontakt@angehoerige-frankfurt.de
Henriette ist Ende 40 und führt mit ihren psychischen und physichen Erkrankungen und Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben. Als sogenannte „Systemsprengerin“ hat sie seit ihrer Geburt zahlreiche Einrichtungen und Betreuungssituationen durchlaufen. Heute lebt sie mit Guido zusammen, ihrer wichtigsten Bezugsperson. Er unterstützt sie im Alltag mit viel Geduld, Liebe und Respekt – auch wenn ihn die Situation immer wieder an seine Grenzen bringt.
Der Film begleitet Henriette in ihrem Alltag, beim Training für einen Job, im Matheunterricht und bei einem Tanzprojekt. Die Kamera beobachtet zurückhaltend und zeigt neben ihren Herausforderungen auch die Reaktionen und Barrieren ihrer Umwelt – von Unsicherheit und Bevormundung bis hin zu mangelndem Verständnis.
„Henriette und Guido“ ist weniger eine Liebesgeschichte als das Porträt einer ungewöhnlichen Verbindung. Der Film macht deutlich, wie wichtig es ist, Menschen mit Behinderungen als eigenständige Persönlichkeiten wahrzunehmen und zu respektieren.
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Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft der Angehörigen, Freunde und Förderer von Menschen mit psychischer Erkrankung Frankfurt, in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Frankfurt und dem Mal Seh’n Kino