Weiterführende Informationen


 

Webseiten

www.aufbruch-hessen.de/landkreise/frankfurt

www.soteria-frankfurt.de

www.psychose.de

 

Regelmäßige Veranstaltungen

Offener Trialog Psychose

Der offene Trialog steht jedem offen, der von Psychose direkt oder aus der Distanz betroffen ist, beispielsweise Betroffene, Angehörige und Fachleute. Sie können sich austauschen, informieren, Fragen stellen und Rat holen. In Zusammenarbeit von Frankfurter Verein und Vitos-Klinik Bamberger Hof findet seit September 2013 viermal jährlich der Offene Trialog Psychose statt.

Nächste Termine:
14.05.2019
10.09.2019
12.11.2019

Ort: Café Zeitraum, Homburger Straße 36, 60486 Frankfurt (Bockenheim)
Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Saadet Sönmez: saadet.soenmez@vitos-hochtaunus.de, Tel. 069 / 67 80 02 601
oder Ingrid Zabel: ingrid.zabel@frankfurter-verein.de, Tel. 069 / 30 85 37 63

Psychiatriewoche Frankfurt

In der jährlich stattfindenden Frankfurter Psychiatriewoche präsentieren sich zahlreiche Institutionen und Initiativen, die in Frankfurt und näherer Umgebung Angebote und Hilfen für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige anbieten.

Das vielfältige Programm aus Informationsveranstaltungen zum Thema begleitende Therapien, Wohnen, Teilhabe, Wiedereingliederung etc., und Diskussionen, Filme, Ausstellungen und gemeinsamen Aktivitäten, bietet für jeden etwas. Die Frankfurter Psychiatriewoche sorgt für mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und die wichtige Vernetzung aller Beteiligten.

www.psychiatrie-frankfurt.de

 

Fortbildungen

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)
Die DGSP bietet regelmäßig Kurzfortbildungen an, von denen sich etliche auch
an Angehörige und Betroffene wenden.
https://www.dgsp-ev.de

 

Unterschriftenaktionen

Menschenwürde wahren, Zwangseinweisung vermeiden, aufsuchende Hilfen stärken
Hier online unterschreiben:
www.lapk-hamburg.de/index.php/aufruf-aufsuchende-behandlung-staerken

 

Filmempfehlungen

Film über das Behandlungskonzept „Offener Dialog“
http://www.offener-dialog.de/materialien/der-film-/index.html

 

Leseempfehlungen

Wahnsinn um drei Ecken – Eine Familiengeschichte
Kerstin Samstag, Friederike Samstag, 2017
BALANCE buch + medien verlag, ISBN 978-3-86739-171-9
Die Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes und seine Schwester erzählen gemeinsam von den Erschütterungen durch die psychischen Krisen ihres Sohns beziehungsweise Bruders. In Briefwechseln und kurzen Texten erfahren wir vom Gefühl, selbst verloren zu gehen, vom Sichkümmern, vom Herumsitzen auf psychiatrischen Stationen, von unterschwelligen Vorwürfen der Pflegekräfte, vom Schrecken und der Sprachlosigkeit angesichts der Suizidgefahr. Ein ganzes Familiengefüge bricht auseinander und wird doch wieder eins. Ein literarischer, ehrlicher Einblick in das seelische Erleben von Angehörigen.

Angehörige müssen wirklich einbezogen werden
Artikel von Janine Berg-Peer

Psychiatrie am Pranger
Wilhelm Krauspe, 2015
Books on Demand, ISBN 978-3-7347-6190-4
Oft müssen psychisch kranke Menschen und deren Angehörige ihr ganzes Leben unter den Folgen einer psychischen Krankheit leiden. Dieses Buch zeigt die Möglichkeiten einer verbesserten Versorgung auf und hilft somit den Betroffenen Wege zu einer optimaleren Behandlung zu finden. Es stellt somit die Ursachen bzw. die Verursacher der heutigen mangelhaften Versorgung an den Pranger. Ein wesentlicher Teil dieser Broschüre befasst sich mit den verheerenden Folgen von Überdosierungen und verweist auf Alternativen inkl. Dosierungshinweisen. Das Buch enthält Hinweise auf Therapien, die als Ergänzung zur Medikation wichtig sein können. Darüber hinaus findet der Leser wichtige Tipps für Betroffene.

Angehörige sind Erfahrene
Fritz Bremer, Hg. Hartwig Hansen, 2015
Paranus Verlag, ISBN 978-3-940636-32-4
Angehörige psychisch erkrankter Menschen kennen diese Gefühle: Schock, Ratlosigkeit, Ohnmacht, Schuld und Angst. Was hilft, ist, sich der eigenen, besonderen Erfahrungen bewusst zu werden und den Austausch mit anderen zu suchen. Dann kann es auch gelingen, sich von Schuldgefühlen und von dem Empfinden zu lösen, ständig zum Tragen schwerer Verantwortung verpflichtet zu sein. Über all dies berichten Eltern und Partnern in diesem Buch und machen anderen Angehörigen damit Mut, ihren eigenen Weg zu finden. In den Erfahrungsberichten wird nichts beschönigt. Ausführlich wird aber auch davon erzählt, was in Phasen großer Verwirrung wichtig wurde und geholfen hat. Es ist möglich, dem erkrankten Familienmitglied die Verantwortung für sein Leben zu lassen und wieder zurück „zu sich selbst“ zu finden. In den Berichten wird eine selbstbewusste Haltung spürbar, ein verändertes Rollenverständnis, das sowohl in der Familie als auch in der Selbsthilfe und Öffentlichkeit neue Handlungsspielräume eröffnet.