Anlaufstellen & Informationen

Im akuten Krisenfall

Psychosozialer Krisendienst in Frankfurt
Telefonberatung 069-611 375
Montag–Freitag, 17:00–1:00 Uhr
An Wochenenden/Feiertagen: 9:00 – 1:00 Uhr

Krise/Notfall: Akute psychische Krise
http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/krisenotfall/akute-psychische-krise/

 

Kommunale Anlaufstellen

Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes Frankfurt a.M.
Tel.: 069 212-33311
http://www.gesundheitsamt.stadt-frankfurt.de

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Hier finden den Kontakt zur Frankfurter EUTB. Weitere Infos unter: www.teilhabeberatung.de

 

Regelmäßige Veranstaltungen

Offener Trialog Psychose

Der offene Trialog steht jedem offen, der von Psychose direkt oder aus der Distanz betroffen ist, beispielsweise Betroffene, Angehörige und Fachleute. Sie können sich austauschen, informieren, Fragen stellen und Rat holen. In Zusammenarbeit von Frankfurter Verein und Vitos-Klinik Bamberger Hof findet seit September 2013 viermal jährlich der Offene Trialog Psychose statt.

Ort: Café Zeitraum, Homburger Straße 36, 60486 Frankfurt (Bockenheim)
Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Saadet Sönmez: saadet.soenmez@vitos-hochtaunus.de, Tel. 069 / 67 80 02 601
oder Ingrid Zabel: ingrid.zabel@frankfurter-verein.de, Tel. 069 / 30 85 37 63

Psychiatriewoche Frankfurt

In der jährlich stattfindenden Frankfurter Psychiatriewoche präsentieren sich zahlreiche Institutionen und Initiativen, die in Frankfurt und näherer Umgebung Angebote und Hilfen für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige anbieten.

Das vielfältige Programm aus Informationsveranstaltungen zum Thema begleitende Therapien, Wohnen, Teilhabe, Wiedereingliederung etc., und Diskussionen, Filme, Ausstellungen und gemeinsamen Aktivitäten, bietet für jeden etwas. Die Frankfurter Psychiatriewoche sorgt für mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und die wichtige Vernetzung aller Beteiligten.

www.psychiatrie-frankfurt.de

 

Angebote an den Kliniken

Klinik Hohe Mark /Oberursel

Offene geleitete Angehörigengruppe
Jeden 2. Dienstag im Monat von 17:30–19 Uhr
Ort: Tagesklinik, Friedberger Landstr. 52, Tel. 069 / 405862-30
Anmeldung: Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Angehörigen-Sprechstunde des Sozialdienstes
Jeden 1. Montag im Monat von 13–14 Uhr
Ort: Institutsambulanz, Burgstr. 106, 60389 Frankfurt
Anmeldung: bei individuellen Bedarf nach telefonischer Absprache unter Tel. 069 / 244 323-4930 oder -4950.

Jeden 3. Mittwoch im Monat von 16–17 Uhr
Ort: Klinik Hohe Mark, Friedländerstr. 2, 61440 Oberursel, Haus Friede

Markus-Krankenhaus Frankfurt

Infotermin für betroffene Angehörige
Jeden 1. Montag im Monat von 17:15–18:30 Uhr

Borderline-Trialog
Jeden 2. Dienstag im Monat von 18:00–19:30 Uhr 
Eingeladen sind Angehörige, Betroffene und Professionelle aus den sozialen Bereichen.

Ort: Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Markuskrankenhaus,
Erdgeschoss in den Räumen der Tagesklinik
Anmeldung: Die Treffen sind offen gehalten.
Ansprechpartner: Tel. 069 / 9533-4048, Herr B. Wirtz

Uniklinik Frankfurt

Fortlaufende geleitete Informationsgruppe für Angehörige von Patienten mit einer
schizophrenen Psychose
Mittwochs 19–21 Uhr
Anmeldung: Teilnahme nur nach Voranmeldung unter robert.bittner@kgu.de
Ansprechpartner: Dr. Robert Bittner, Tel. 069 / 6301-84713, -5152, E-Mail: robert.bittner@kgu.de
Web: http://www.psychiatrie.uni-frankfurt.de/klinik/stationen/93-10/angehoerige.html

Angehörigengruppe der Uniklinik Frankfurt
www.psychiatrie.uni-frankfurt.de/klinik/stationen/93-10/angehoerige.html

Klinikum Offenbach

Selbsthilfegruppe der Angehörigen am Klinikum Offenbach
Jeden 2. Montag im Monat von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Offenbach, Sprendlinger Landstraße 24, Haus F, Psychiatrie-Lounge
Ansprechpartner: Edith Mayer, Tel. 069 / 883004 und Dr. Renate Engfer, Tel. 069 / 8405-4225

 

Fortbildung

Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP)
Die DGSP bietet regelmäßig Kurzfortbildungen an, von denen sich etliche auch
an Angehörige und Betroffene wenden.
https://www.dgsp-ev.de

 

Verbände & Gruppen

Landesverband Hessen der Angehörigen psychisch Kranker
www.angehoerige-hessen.de

Ortsverband Darmstadt der Angehörigen psychisch Kranker e.V.
www.angehoerige-darmstadt.de

 

Webseiten

www.aufbruch-hessen.de/landkreise/frankfurt

www.soteria-frankfurt.de

www.psychose.de

 

Unterschriftenaktionen

Menschenwürde wahren, Zwangseinweisung vermeiden, aufsuchende Hilfen stärken
Hier online unterschreiben:
www.lapk-hamburg.de/index.php/aufruf-aufsuchende-behandlung-staerken

 

Filmempfehlungen

Film über das Behandlungskonzept „Offener Dialog“
http://www.offener-dialog.de/materialien/der-film-/index.html

 

Leseempfehlungen

Wahnsinn um drei Ecken – Eine Familiengeschichte
Kerstin Samstag, Friederike Samstag, 2017
BALANCE buch + medien verlag, ISBN 978-3-86739-171-9
Die Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes und seine Schwester erzählen gemeinsam von den Erschütterungen durch die psychischen Krisen ihres Sohns beziehungsweise Bruders. In Briefwechseln und kurzen Texten erfahren wir vom Gefühl, selbst verloren zu gehen, vom Sichkümmern, vom Herumsitzen auf psychiatrischen Stationen, von unterschwelligen Vorwürfen der Pflegekräfte, vom Schrecken und der Sprachlosigkeit angesichts der Suizidgefahr. Ein ganzes Familiengefüge bricht auseinander und wird doch wieder eins. Ein literarischer, ehrlicher Einblick in das seelische Erleben von Angehörigen.

Angehörige müssen wirklich einbezogen werden
Artikel von Janine Berg-Peer

Psychiatrie am Pranger
Wilhelm Krauspe, 2015
Books on Demand, ISBN 978-3-7347-6190-4
Oft müssen psychisch kranke Menschen und deren Angehörige ihr ganzes Leben unter den Folgen einer psychischen Krankheit leiden. Dieses Buch zeigt die Möglichkeiten einer verbesserten Versorgung auf und hilft somit den Betroffenen Wege zu einer optimaleren Behandlung zu finden. Es stellt somit die Ursachen bzw. die Verursacher der heutigen mangelhaften Versorgung an den Pranger. Ein wesentlicher Teil dieser Broschüre befasst sich mit den verheerenden Folgen von Überdosierungen und verweist auf Alternativen inkl. Dosierungshinweisen. Das Buch enthält Hinweise auf Therapien, die als Ergänzung zur Medikation wichtig sein können. Darüber hinaus findet der Leser wichtige Tipps für Betroffene.

Angehörige sind Erfahrene
Fritz Bremer, Hg. Hartwig Hansen, 2015
Paranus Verlag, ISBN 978-3-940636-32-4
Angehörige psychisch erkrankter Menschen kennen diese Gefühle: Schock, Ratlosigkeit, Ohnmacht, Schuld und Angst. Was hilft, ist, sich der eigenen, besonderen Erfahrungen bewusst zu werden und den Austausch mit anderen zu suchen. Dann kann es auch gelingen, sich von Schuldgefühlen und von dem Empfinden zu lösen, ständig zum Tragen schwerer Verantwortung verpflichtet zu sein. Über all dies berichten Eltern und Partnern in diesem Buch und machen anderen Angehörigen damit Mut, ihren eigenen Weg zu finden. In den Erfahrungsberichten wird nichts beschönigt. Ausführlich wird aber auch davon erzählt, was in Phasen großer Verwirrung wichtig wurde und geholfen hat. Es ist möglich, dem erkrankten Familienmitglied die Verantwortung für sein Leben zu lassen und wieder zurück „zu sich selbst“ zu finden. In den Berichten wird eine selbstbewusste Haltung spürbar, ein verändertes Rollenverständnis, das sowohl in der Familie als auch in der Selbsthilfe und Öffentlichkeit neue Handlungsspielräume eröffnet.